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Mein kleines Beckenboden-Projekt: Warum ich eine Timer-App programmiert habe

  • Autorenbild: Marina
    Marina
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ich bin im 8. Monat schwanger und wie wahrscheinlich jede werdende Mama denke ich viel über meinen Beckenboden nach. Klar, im Geburtsvorbereitungskurs haben wir Übungen gelernt, meine Pilates-Ausbildung hilft auch – aber ehrlich? Ich vergesse ständig, wie lange ich anspannen und entspannen soll.


Bei der Suche nach einer simplen Beckenboden-App wurde ich nicht fündig. Zumindest nicht auf Deutsch und nicht ohne nervige Werbung oder komplizierte Anmeldungen. Da meine Mission ist, Produkte von Frauen für Frauen zu erstellen, habe ich kurzerhand selbst eine programmiert: 👉 Zum Beckenbodentimer!


Kleiner Disclaimer: Ich bin Pilates-Trainerin, keine Physiotherapeutin oder Ärztin. Alles, was ich hier teile, habe ich sorgfältig recherchiert. Im Zweifel sprich immer mit deiner Hebamme oder Ärztin!
Beckenboden Übungen Symbolbild

Warum ist der Beckenboden so wichtig?


Dein Beckenboden ist wie ein muskuläres Trampolin, das deine Organe trägt. Er besteht aus drei Muskelschichten, die übereinander liegen:


  1. Die äußere Schicht – umschließt die Körperöffnungen (Schließmuskeln)

  2. Die mittlere Schicht – spannt sich quer durchs Becken (Diaphragma urogenitale)

  3. Die innere Schicht – die stärkste Schicht, die wie eine Hängematte deine Organe trägt


Diese Muskelschichten arbeiten mit deiner tiefen Bauchmuskulatur zusammen – im Pilates nennen wir das das „Powerhouse". Ein starker Beckenboden hilft nicht nur bei Inkontinenz, sondern verbessert auch deine Körperhaltung und kann Rückenschmerzen lindern.


Wenn wir diese Muskeln gezielt trainieren, sprechen wir von Beckenbodenübungen – manchmal auch Kegel-Übungen genannt (nach dem Arzt Arnold Kegel, der sie in den 1940ern populär machte). Der Begriff ist im deutschen Raum noch nicht so bekannt, aber die Übung kennt jede Frau: Du spannst dabei deine Beckenbodenmuskulatur bewusst an und entspannst sie wieder – als würdest du beim Wasserlassen den Strahl unterbrechen. Das Wichtigste dabei: Es geht nicht um schnelles Zusammenkneifen, sondern um kontrolliertes, langsames Anspannen und Loslassen.

Beckenboden trainieren – aber richtig!


Die meisten von uns kennen wahrscheinlich das Problem: "Stell dir vor, du hältst beim Pinkeln an“ – ja super, und dann? Wie lange? Wie oft? Genau hier setzt mein Beckenboden-Timer an.


Die Web-App startet mit dieser bewährten Übungsabfolge:


  • 5 Sekunden langsam anspannen

  • 3 Sekunden halten

  • 5 Sekunden langsam entspannen

  • 8 Wiederholungen


Das Beste daran: Du kannst die Zeiten auf der Web-App beliebig anpassen! Anfängerinnen starten vielleicht mit 3-5-3 Sekunden, Fortgeschrittene schaffen 10-10-10. Hör auf deinen Körper!


Beckenboden Timer App


Probier's aus – dein Beckenboden wird's dir danken!


Meine kostenlose Beckenboden Web-App macht genau das: Sie gibt dir den Rhythmus vor, zählt die Wiederholungen und erinnert dich mit sanften Tönen an Anspannung und Entspannung.

Du kannst alle Zeiten nach deinen Bedürfnissen einstellen. Kein Schnickschnack, keine Werbung, keine Registrierung.

Egal ob du gerade schwanger bist, frisch entbunden hast oder einfach deinen Beckenboden stärken willst – nimm dir dreimal täglich drei Minuten Zeit. Dein Körper (und deine Blase) werden es dir danken!




Schwangere Frau trainiert ihren Beckenboden


PS: Falls du Feedback zur Web-App hast, schreib mir gerne! Ich entwickle sie ständig weiter – von Frau zu Frau.

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